Propolis

Propolis ist wie auch Manuka Honig ein wahres Geschenk der Natur. Wie und warum Bienen das Bienenharz herstellen und welche Anwendungsgebiete es für den Menschen gibt, erfahren Sie in diesem Artikel:

Warum stellen Bienen Propolis her?

Genau wie Menschen dichten auch Bienen ihre Häuser ab. Wir tun es, damit keine Feuchtigkeit, Kälte oder zu starke Hitze ins Haus gelangt. Bienen nutzen die Abdichtung, damit keine Viren, Pilze, Bakterien und andere Krankheiten ins Innere der Bienenstadt eindringen können und ihren Honig vernichten.
 

Wie entsteht Propolis?

Es sind überwiegend die Knospen der Pappeln, Wildkräuter und das Drüsensekret der Bienen, aus denen Propolis gewonnen wird. Die Biene entnimmt den Harz aus den Knospen der Blüten. Auch aus den Knospen anderer Bäume kann der Harz gewonnen werden, so etwa aus der Esskastanie, Birke, Weide, Erle und Fichte. Ihre klebrige Beute bringen die Bienen zu ihrem Stock, um damit Risse und Schäden an den Waben abzudichten.

 

Woraus besteht Propolis?

Was bei uns der Mörtel ist, ist im Bienenstock das Propolis, der so genannte Bienenharz. Dieser besteht zu 50 Prozent aus Harz, 30 Prozent Wachs sowie aus ätherischen Ölen, Pollen, organischen Stoffen und Mineralstoffen. Die organischen und mineralischen Stoffe beinhalten Vitamin A, B1, B3 und E.

In dem Bienenleim befinden sich noch weitere gesunde Stoffe: Eisen, Kalzium, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan, Selen, Silicium und Zink. Zudem tummeln sich im „Bienenmörtel“ unzählige Pflanzenstoffe, angefangen von den Flavonoiden, über Koffeinsäure, Gerbsäure bis hin zum Zimtalkohol – um nur einige zu nennen.
 

Wie schmeckt das Bienenharz?

Das Bienenkittharz schmeckt leicht scharf und etwas bitter. Es kann in dunkelroter, hellbrauner oder schwarzer Farbe vorkommen. Die kleinen, krümeligen Harzbrocken können weich und geschmeidig werden, wenn die Temperatur auf 30 Grad steigt. Bei hundert Grad schmilzt der Harz dann vollständig.
 

Bienen Pollen und Propolis Wachs

Bienen Pollen und Propolis Wachs


 
 

Welche Anwendungsgebiete hat Propolis?

Wer bei diesen Inhaltsstoffen an Medikamente denkt, liegt goldrichtig. In der Naturheilkunde wird der Bienenleim vor allem bei Entzündungen eingesetzt, denn Propolis hat eine antibiotische Wirkung. Das ist den Flavonoiden zu verdanken. Das Naturheilmittel hilft bei Entzündungen aller Art: Im Mund, im Magen, im Darm.

Kennst du den gesündesten Honig der Welt, Manuka Honig?

Das abdichtende Funktion im Bienenstock klappt im übertragenen Sinn auch beim Menschen. Wer Risse, Narben oder verletztes Gewebe heilen möchte, kann das Bienenharz auch äußerlich anwenden. Propolis ist eine wahre Allzweckwaffe der Natur, um den Gesundungsprozess zu unterstützen.

Wer die Liste der Krankheiten sieht, bei der Propolis eingesetzt wird, wird über die Allroundwirkung staunen: Das Spektrum reicht von A wie Abzesse über G wie Gicht und H wie Heuschnupfen bis hin zu K wie Kopfschmerzen und Z wie Zahnschmerzen. Und das war nur ein kleiner Auszug: Auch bei Grippe, Herpes, Verstopfung, Wunden und vielen weiteren Erkrankungen kann das Bienenharz hilfreich sein.
 

Welche Propolis Produkte gibt es?

Propolis kommt in vielen unterschiedlichen Variationen zur Anwendung. Je nach Beschwerden und Belieben sind unterschiedliche Propolis Produkte unterschiedlich geeignet. Während Propolis Cremes und Salben zum Beispiel äußerlich angewandt werden, helfen Tropfen, Tinkturen und Kapseln bei der inneren Anwendung.

Eine umfangreiche Übersicht gängiger Propolis Produkte und ihrer Anwendungsbereiche erhalten Sie hier: Propolis Produkte

 

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