Ortstetigkeit

Honigbienen sammeln Blütennektar ortstet (und blütenstet). Das bedeutet, dass sie beim Sammeln des Blütennektars, aus dem später Honig wird, immer an den selben Ort zurück fliegen, wenn es dort noch genügen Nahrung gibt. Das selbe gilt auch für Honigtau, der den alternativen Rohstoff von Honig darstellen kann und aus zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blattläusen besteht.

Eine Honigbiene kann dabei bis zu 10 km zwischen Bienenstock und Nährpflanze zurücklegen.

 

Bedeutung der Ortstetigkeit für Pflanzen

Honigbienen sind wichtige Bestäuber für Pflanzenblüten. Blütenstaub (Pollen), der der männliche Samen ist, bleibt in den Härchen der Biene hängen und wird dann beim Nektarsammeln zu anderen Blüten weitergetragen, wo er die weiblichen Pflanzenteile befruchtet. Für den Erfolg der Bestäubung ist es essentiell, dass die Bestäubung innerhalb einer Pflanzenart stattfindet. Die Ort- und Blütenstetigkeit steigert die Chance, dass der richtige Blütenstaub (♂) die richtige Blütennarbe (♀) trifft.
 

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